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Das Frequenz‒ Paradox

Das Frequenz‒ Paradox

Kommunikation scheitert selten am Inhalt - sondern an der Frequenz.

“Letzte Woche erhielt ich zwei Nachrichten. Und beide Botschaften kamen bei mir nicht an.”

Nicht schlimm? Denkst du vielleicht. Aber was, wenn du genau deshalb als Führungskraft nicht wirksam sein kannst?

Denn genau so funktioniert Kommunikation im Führungsalltag oft: Man sendet auf der falschen Frequenz.

📻 Das Frequenz-Problem in der Führung

Ich sehe es ständig: Mitarbeitende werden emotional und die Führungskraft antwortet sachlich-nüchtern.

Oder umgekehrt: Eine fachliche Information wird so verpackt, dass sie wie persönliche Kritik ankommt.

Das Ergebnis? Man redet aneinander vorbei. Die Botschaft kommt nicht an. Die Wirkung verpufft.

Hier ist das Paradoxe:

Sachliche Themen brauchen oft die Beziehungsebene, damit sie wirken.

Emotionale Anliegen brauchen eine sachliche Rahmung, damit sie gehört werden. Aber wir machen es meist genau umgekehrt.

Wir verwechseln, auf welcher Frequenz wir gerade senden sollten. Und dann wundern wir uns, warum unser Gegenüber nicht “empfängt”, was wir meinen.

💎 Schulz von Thun hat das mit seinem 4-Ohren-Modell brillant beschrieben: Jede Nachricht hat vier Seiten – Sach-, Selbstoffenbarungs-, Beziehungs- und Appellseite. Ich habe es lediglich etwas vereinfacht – denn im Alltag reichen oft diese zwei Perspektiven, um Themen in Bewegung zu bringen. 💡

▶️ Wann hast du das letzte Mal bemerkt, dass ihr auf unterschiedlichen Frequenzen gesendet habt – und wie habt ihr wieder zueinander gefunden?

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